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Akkupack für Akkuschrauber

Austausch von Akkupacks am Beispiel Metabo Akku
  
Akkuschrauber sind in der Regel langlebige Geräte. Für die Akkus gilt das weniger. Die weitaus meisten Geräte überdauern ihre Akkus deutlich. Akkupack für Metabo 31747 Akku
Im Folgenden wird der Wechsel des Akkupacks anhand eines Metabo Akkus aus dem Zeitraum zwischen 1998 und 2003 beschrieben. Alles beschriebene gilt sinngemäss auch für andere Akkus und andere Marken.

Für fast jede gängige Marke / jedes gängige Gerät sind so ganannte Akkupacks erhältlich. Dabei handelt es sich um die "nackten" Batterien ohne das Kunststoffgehäuse.
Das erste Bild zeigt einen 12V Akkupack für einen Metabo Akkuschrauber, und das zweite Bild die eine Hälfte eines geöffneten Metabo Akkugehäuses.
Wenn man das Gehäuse zum ersten Mal öffnet, dann benötigt man für Metabo Akkus bis ca. 1998 (die so genannten "Knollen") lediglich einen Schraubenzieher mit sehr kleinem Torx Antrieb (damals nahezu unmöglich zu beschaffen, heute über ebay kein Problem), und für Metabo Akkus ab 1998 Teppichmesser, Spachtel, Kraft, Geduld, und nochmal Geduld. Bei anderen Marken wird es wohl ähnlich sein. Die beiden Gehäusehälften sind nämlich ringsum in Nut + Feder Art verklebt.
Am besten fängt man im Bereich der Kontakte mit dem Aufhebeln an, denn dort geht es am leichtesten.
Metabo Akku geöffnetDabei aufpassen, dass man die beiden äusseren Kontakte nicht gleichzeitig mit einem metallenen Gegenstand berührt. Die Akkus, die man so öffnet sind zwar schwach, aber sicher ist sicher.
Auf dem Bild mit dem Akkupack sind rechts auf 2 Zellen noch unbenutzte Lötfahnen zu sehen. Linke Lötfahne (+), rechte (-). Auf dem anderen Bild sieht man das entlötete Ende einer roten Ader (+), und weniger gut sichtbar das entlötete Ende einer schwarzen Ader (-). Diese beiden Adern müssen mit den Lötfahnen verlötet werden (bzw. die alten Akkupaks müssen dort zuerst entlötet werden).
Auf dem zweiten Bild ist ausserdem ein Temperatursensor zu sehen, der eine wichtige Sicherheitsfunktion erfüllt: Er teilt dem Ladegerät die Temperatur des Akkupacks mit. Während des normalen Betriebs ist der Temperatursensor dagegen ohne Funktion.
Das Problematische ist, wenn man den Temperatursensor weg lässt, oder z.B. nicht merkt, dass eine der beiden Adern unterbrochen ist, dann hat man hinterher dennoch einen ordnungsgemäss funktionierenden Akku, der während dessen Temperaturüberwachung während des Ladens allerdings nicht mehr gegeben ist. Ob das Ladegerät dies erkennt, ist dem Verfasser nicht bekannt.
Hier in diesem Beispiel ist der Temperatursensor mit (-) und dem dritten (mittleren) Pol verbunden, und an einer Stelle des Akkupacks aufgeklebt. Der Kleber ist gewöhnlicher Heisskleber. Beim Entfernen des Temperatursensors bleibt meistens ein Klumpen Heisskleber, und ggfs. ein Stück Pappe einer Zelle des Akkupacks mit dran. Es genügt, wenn man vor dem Wiedereinbau die Pappe Komplett, und den Heisskleber wenigstens teilweise entfernt.
Akkupack AustauschDer Temperatursensor wird einfach mit neuem Heisskleber auf den neuen Akkupack geklebt.

Nach dem Zusammenbau sind für die ursprünglich verklebten Gehäusehälften mehrere Möglichkeiten denkbar, wie man die
Gehäusehälften zusammenhält. Der Verfasser hat sich für die einfachste Lösung entschieden: Mehrere Lagen Klebeband (letztes Bild).  Im Bereich der Kontakte  wurde von Klebeband abgesehen, weil man sonst den Akku nur schwer in den Akkuschrauber einstecken kann. Das Klebeband an nur dieser einen Stelle ist vollkommen ausreichend. Zumindest für gehobene Heimwerkeransprüche.

         
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