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Abluftschlauch für Klimagerät: Mauerdurchbruch ohne Staub

 

Einleitung

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Ergebnis

Vorbereitungen

Umsetzung 1

Umsetzung 2

Umsetzung 3

Umsetzung 4
  Im folgenden wird beschrieben, wie man -mit für jedermann beschaffbaren Mitteln- in einer fertig eingerichteten Wohnung ein Loch mit z.B. 15 cm Durchmesser durch die Aussenwand bohren kann, ohne dabei im Inneren nennenswert Staub zu erzeugen.

 

U.A. ist Abdecken von Gegenständen nicht nötig. Gesamte Arbeitszeit incl. aller Vor- und Nachbereitungen ca. 5 h.

Anlass für dieses Vorhaben war die Anschaffung eines sogenannten Monoblock Klimagerätes. Solche Geräte dienen zum Kühlen von sommerlich erhitzten Räumen. Hauptvorteil genau dieser Geräteausführung ("Monoblock") ist, dass sie ohne bauliche Installationsarbeiten auskommen und so jederzeit an beliebiger Stelle im Haus betrieben werden können; benötigt wird lediglich eine hinreichend grosse Öffnung nach draussen.


Leider ist da ein kleiner Haken.
Monoblock Klimageräte benötigen aus technischen Gründen einen relativ dicken Abluftschlauch (wird in Werbebildern sehr oft "weggelassen"). Typische (Aussen-) Durchmesser liegen bei 12 bis 15 cm. Das stört zwar nicht direkt; doch einen Schlauch diesen Durchmessers einigermassen dicht (!) ins Freie zu verlegen, ist nicht so einfach. Dichtheit ist deswegen so wichtig, damit beim Betrieb des Klimagerätes keine warme Aussenluft ins Zimmer eindringt (gefördert durch den im Zimmer entstehenden Unterdruck).
Als einzige hinreichend grosse Öffnung dafür wird sich fast immer nur ein Fenster anbieten.
Es gibt mehrere Bausätze am Markt, mit denen sich ein nahezu dichter Übergang ins Freie mittels eines leicht geöffneten Fensters, ohne Werkzeugeinsatz und besondere Kenntnisse realisieren lässt.
In der Regel handelt es sich dabei um folien- oder vorhangartige Gebilde mit Reissverschluss o.Ä., die in spezieller Weise ans Fenster und dessen Rahmen geklebt oder geklettet werden. Diese Vorrichtungen kann man nicht beliebig oft entfernen und wieder anbringen; ausserdem dauert die Montage eine gewisse Zeit.
Im Endeffekt hat man mit solchen Vorrichtungen eine funktionstechnisch recht gute Lösung, die jedoch mit erheblichen Einschränkungen der Gebrauchsfähigkeit des Fensters verbunden ist:

Meistens möchte man das betreffende Fenster im Sommer ja eigentlich ganz geschlossen halten, mit Rolladen unten, und nachts bei Abkühlung möchte man es am liebsten ganz aufmachen. Auf beides wird man beim Betrieb eines Monoblock-Klimagerätes weitgehend verzichten müssen; und letztlich hat diese Art Vorrichtung optisch den Charakter einer kleinen Baustelle.

Der Verfasser konnte sich mit alldem nicht so recht anfreunden und hat deshalb eine professionelle Realisierung beschlossen.

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