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Fahrradkette wechseln, Kettenlängung und Verschleiss messen

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kettenlängung feststellen

Kette ausbauen

Kette kürzen

  Hier geht es um eine Fahrradkette, die bis zu einer Längung von 3,2 % gefahren wurde, und anschliessend gewechselt wurde. Kettenlängung und Zahnradverschleiss werden dargestellt, sowie die für Ottonormalfahrer günstigste Strategie bezüglich Kettenwechsel beschrieben.
Kette einbauen

Es handelt sich um eine Kettenschaltung mit 3 Zahnrädern vorne und 7 hinten.

Zuerst wird beschrieben, woran man eine gelängte Kette erkennt, dann wird eine gelängte Kette im Vergleich zu einer neuen Kette gezeigt, verschlissene und unverschlissene Zahnräder verglichen, und schliesslich werden Methoden vorgestellt, die beim Kürzen bzw. Verschliessen von Ketten funktionieren bzw. NICHT funktionieren.

Im Vergleich zum Einspeichen von Felgen geht der Kettenwechsel deutlich schneller vonstatten, und es gibt weitaus weniger zu beachten, doch allein das Aus- und Eintreiben von Kettennieten erfordert Erfahrung, die man typischerweise als Werkzeugmacher lernt. Das betrifft speziell den Umgang mit Metallnieten. Man kann dabei einiges unwiederbringlich falsch machen, sodass der Kettenwechsel insgesamt als schwieriger einzustufen ist.


Vorgeschichte dieser Kette

Das Fahrrad ist Baujahr 1990. Der Verfasser hat es 1996 gebraucht auf einem Flohmarkt gekauft, wahrscheinlich mit originaler Kette. Um 2008 herum wurde beobachtet, dass die Kette manchmal um mehrere Glieder "übersprang", wenn sie etwas stärker beansprucht wurde (z.B. Beschleunigen am Berg), UND sie sich auf dem mittleren oder grossen Kettenblatt befand. Dazu muss gesagt werden, dass fast die gesamte bisherige Fahrleistung auf dem kleinen Kettenblatt erbracht wurde. Die Kette hatte sich zwar gelängt, aber die Zähne des kleinen Kettenblatts haben sich entsprechend angepasst.

Dieses Problem wäre zu diesem Zeitpunkt nicht aufgetaucht (sondern viel viel später), hätte man die Fahrleistung einigermassen gleichmässig auf alle 3 Kettenblätter verteilt.


Die Konsequenz war, dass weiterhin bevorzugt mit dem kleinen Kettenblatt gefahren wurde, und auf dem mittleren und grossen Kettenblatt nicht mehr stark beschleunigend gefahren wurde. Irgendwann waren das mittlere und grosse Kettenblatt überhaupt nicht mehr sinnvoll benutzbar, weshalb ab dann ausschliesslich mit dem kleinen Kettenblatt gefahren wurde.

Dieser Zustand hielt bis Juli 2017 an. Dann war auch das kleine Kettenblatt nicht mehr sinnvoll benutzbar.


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