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PRISM |
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PRISM ist ein von RAC entwickelter
Zuverlässigkeits-Berechnungsstandard für elektronische Systeme, welcher von der Methodik
eine besondere Stellung unter den aktuellen Standards einnimmt. Besonderheiten: 1.) Process Grades Die hauptsächliche Besonderheit von PRISM liegt
darin, dass managementtechnische Belange, die die Entwicklung und
Herstellung des Systems beeinflussen, intensiv beleuchtet werden: Process
Grades Die Process Grades sind umfangreiche Fragekataloge, welche die folgenden Aspekte gründlich durchleuchten: -
Eigenschaften des
Entwicklungsteams, Tests während der Entwicklung, -
Fertigungs- und
Montageprozess, -
Beschaffungs- und
Qualifizierungsmethoden der Einzelbauteile. -
Projektmanagement
und Qualitätsmanagementtechniken, -
Berücksichtigung
der evtl Auswirkung allgemeiner Fehler auf das System. -
Verschleiss, -
Kontinuierliches
Verbesserungsprogramm für das System, -
Massnahmen zur
Unterdrückung von Frühausfallmechanismen im Feld. 2.)
Bayes Analyse PRISM kann bei der Berechnung der
Fehlerrate bis zu
8 verschiedene Datenherkunften berücksichtigen : -
die eigentliche
theoretische Berechnung, -
Dormantdaten, (Ruhebetrieb) -
Feldaten, -
Highly Accelerated Stress Test (HAST) Daten, (Temperaturwechsel) -
Operating Life, -
Power Cycling,
(ein- und ausschalten) -
Lagerung, -
Temperature
Cycling, (Betrieb bei
vorgegebener Temperatur) 3.) PRISM bietet 35 verschiedene Umweltbedingungen,
welche wiederum in 8 Betriebsprofilen unterteilt sind. Hierin werden auch Luftfeuchtigkeit, Vibration und
Einschaltzyklen berücksichtigt. 4.) Berechnungsergebnisse PRISM sind Punktschätzungen,
die vom Anwender mit beliebig definierbarem Vertrauensniveau in einseitige
Intervallschätzungen umgewandelt werden können.
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