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Gartenhäcksler, worauf kommt es an

 

Einleitung

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Mulchen vs. Kompostieren

Funktionsprinzipien + Sicherheit

Leistungsangaben

Astdurchmesser

Qualitätskriterien, Vergleich

Benz Primus 3000 (1)

Benz Primus 3000 (2)

 

2005 wurde beschlossen, einen Gartenhäcksler anzuschaffen. Es sollte einer sein, mit dem man sehr lange seine Freude haben wird.

 


Zuerst ging es dem Verfasser so wie vermutlich allen Menschen, die sich das erste mal mit einem Gerätetyp befassen und nicht wissen, worauf es ankommt: Er hat sich von plakativen Daten, in diesem Fall von Leistungsangaben und maximal verarbeitbaren Astdurchmessern leiten lassen. Verwirrend war nur, dass weder das eine noch das andere in offensichtlichem Zusammenhang mit dem Preis stand.


Es gibt (2013) Gartenhäcksler mit angeblichen 2500 Watt und 4,5 cm maximal verarbeitbarem Astdurchmesser für ca. 100 Euro, andererseits gibt es Häcksler für 1000 Euro mit nur 2000 Watt und 4 cm.

Überhaupt scheint es im unteren Preisbereich fast keine Gartenhäcksler zu geben, die nicht mindestens 2300 Watt hätten und 4 cm Astdicke verarbeiten könnten, während es bei teureren Häckslern offenbar häufiger "schwächere" Geräte mit anscheinend geringerer maximaler Astdicke zu geben scheint. 

 

Dieser Sachverhalt hat den Verfasser an die Problematik mit Lautsprechern erinnert: Die Wattangabe von Lautsprechern sagt nämlich so gut wie nichts über deren Lautstärke aus.

 

Bei Gartenhäckslern musste also eine vergleichbare Sachlage vorliegen, wenn man einmal davon ausgeht, dass die Angaben bei billigen Häckslern nicht einfach nur gelogen sind.

 

Erste Einsichten haben sich nach dem Studium der technischen Details bei Herstellern von teureren Geräten ergeben.

Den Angaben zufolge unterschied sich die Menge verarbeitbaren Materials (in Volumen pro Stunde) zwischen unterschiedlichen Häckslern sogar des selben Herstellers erheblich. Eine grosse Serie war mit 2 Kubikmetern pro Stunde angegeben und die entsprechende kleinere Serie mit etwas mehr als einem Zehntel davon, 300 Litern pro Stunde.

Selbst die kleine Serie wog und kostete über das Doppelte von den teuersten Geräten, die in Baumärkten typischerweise zu finden waren.

Dass selbst die wenig anmutenden 300 Liter pro Stunde noch sehr viel sind, deckt sich mit den Erfahrungen des Verfassers mit einem für Baumärkte typischen Gerät: 300 Liter pro Stunde sind mit Gartenhäckslern in dieser Preisklasse unter realen Bedingungen nicht annähernd zu schaffen. 

 

Die entscheidende Erkenntnis kam aber erst nach dem Ansehen von Produktvideos bei 2 Herstellern teurerer Geräte.

Diese Geräte waren zwar gross und schwer, aber dafür konnten sie Dinge schlucken in einer Grösse und Geschwindigkeit, die den Verfasser ziemlich verblüfft haben. Bei manchen Videos waren sogar 2 Personen mit einem einzigen Häcksler voll ausgelastet. 

Auch wenn es sich hier um Werbefilme gehandelt hat die das Produkt in ein gutes Licht stellen, so wurde doch zumindest folgendes klar:

 

Gute Gartenhäcksler sind relativ schwer und haben eine grosse Einfüllöffnung.

 

Der Verfasser hat sich schliesslich für einen Benz Primus 3000 entschieden.

Ausschlaggebend war - neben dem Produktvideo- die Tatsache, dass Benz auf seiner Homepage am meisten Information zur Verfügung gestellt hat und über technische Alleinstellungsmerkmale verfügt.

 

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