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Gartenhäcksler 

 

Benz Primus 3000, bzw. Benz PP 30 Häcksler

 

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Mulchen vs. Kompostieren

Funktionsprinzipien + Sicherheit

Leistungsangaben

Astdurchmesser

Qualitätskriterien, Vergleich

Benz Primus 3000 bzw. PP30 (1)

Benz Primus 3000 bzw. PP30 (2)

 

 

Grundsolide Technik, robust, und unverwüstlich. Das linke Bild zeigt eine der drei zu lösenden Schrauben, um den Häcksler zu öffnen. Man sieht sofort, dass ein schnelles Öffnen, z.B. aufgrund Verstopfens, überhaupt nicht vorgesehen ist. Die langjährige Häckselpraxis zeigt in der Tat, dass der Verstopfungsfall nie eintritt.


         Profihäcksler

 

Elektrik mit Sicherheitseinrichtung.

Die Kraftstromsteckdose und die An- und Ausschalter befinden sich unter dem Häcksler in ca. 40 cm Höhe über dem Boden. Das wirkt auf den ersten Blick unergonomisch, fällt aber kaum ins Gewicht. Zum Einen werden diese Schalter nur selten bedient: Der Häcksler verstopft nie und braucht demnach während des Häckselns nicht ausgeschaltet zu werden. Zum Anderen erfordert die generelle Handhabung von Häckslern dieser Grösse an sich schon eine gewisse körperliche Fitness.

 

Die Sicherheitseinrichtung wird durch den grauen Stecker gebildet. Um die darunter befindliche Schraube zu lösen, muss er nämlich gezogen werden, wodurch die Stromzufuhr unterbrochen wird. 


Um den Häcksler zu öffnen, müssen drei Schrauben gelöst werden, dann kann das Oberteil abgenommen werden.

Das Oberteil wiegt ungefähr 20 Kg. Auch im Bereich des Kegelkopfes beträgt der Durchmesser des Einfüllrohres 25 cm.


       


Das Unterteil wiegt ca. 35 Kg.

Der Kegelkopf mit den Messern wiegt alleine ca. 12 kg, und der Motor komplett ca. 15 Kg. Zusammen mit dem Motoranker sind es dann ungefähr 17 kg an rotierender Gesamtmasse, was bereits mehr ist als das Gesamtgewicht vieler Häcksler im unteren Preisbereich. Diese grosse bewegte Masse ist ein weiterer Faktor, der hohen Durchsatz ermöglicht, weil dadurch ein Verstopfen nahezu ausgeschlossen ist, und man deshalb wenig Rücksicht nehmen muss hinsichtlich der zugeführten Menge an Häckselgut. 



       




     

Man kann sich das etwa so vorstellen:

Damit ein Häcksler bei Verstopfung zum Stillstand kommt, muss die Rotationsenergie der sich drehenden Masse abgebaut werden. Bei leichten Häckslern, deren bewegte Masse typischerweise ein Zehntel der hier vorliegenden 16 Kg beträgt, geschieht das innerhalb von deutlich weniger als einer Sekunde. Diese Zeit ist für das Überstehen vieler Verstopfungssituationen zu kurz; zu schnell sinkt die Drehzahl auf einen Wert ab, bei dem der Motor zu wenig Drehmoment bringt und schliesslich ganz stehen bleibt. 

Ein weiterer, hier nicht beweisbarer, aber ziemlich nahe liegender Grund dürfte die Drehmomentcharakteristik bzw. das vom Motor bereitgestellte Drehmoment an sich darstellen: Es ist anzunehmen, dass der Motor und damit seine Charakteristik speziell für diesen Zweck ausgesucht worden ist und möglicherweise sogar eine Eigenentwicklung von Benz darstellt.

In fast 10 Jahren Betriebsdauer ist dieser Häcksler noch kein einziges mal verstopft. 

Der Kegelkopf mit insgesamt lediglich 3 Messern sowie die restliche Gesamtkonstruktion ist nach Kenntnis des Verfassers das am elementarsten anmutende Prinzip bei professionellen Häckslern überhaupt.

Die Kegelform und das schiere Gewicht sind so effektiv, dass jede weitere "technisch" anmutende Konstruktionseigenschaft entbehrlich wird. An diesem Häcksler kann man nicht einmal etwas verstellen, kein Hebel o.Ä., der Häcksler verarbeitet in dieser Form alles nur Denkbare. 

Die Kegelform gestattet einerseits längere Messer und damit höhere Schnittleistung. Andererseits wirkt die Kegelform zusammen mit der Gegenplatte (in dem Bild mit dem gelben Meterstab links im Einfüllschacht zu sehen) wie eine Art Trichter, in dem sich das Häckselgut verkeilt; das wirkt wie eine Zwangszuführung.

 

Der einzige Grund, den Häcksler überhaupt zu öffnen, liegt vor, wenn man die Messer wechseln oder nachschleifen möchte. Aber selbst dieser Fall tritt selten ein. Sogar zum Reinigen braucht der Häcksler nicht geöffnet zu werden: Einen Eimer Wasser mit Schwung bei laufendem Betrieb hineinwerfen, etwas Sprühöl hinterher, und schon ist der Häcksler bereit zum Einlagern. 

 

Das Typenschild: "Nur" 3 KW; das sind lediglich ca. 30% mehr als bei den meisten Häckslern im unteren Preisbereich.


       

 

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