Zurück zum Glossar
| EXCEL Funktion & Syntax |
Erklärung |
Beispiele | |
| ACHSENABSCHNITT(y-Wertereihe, x-Wertereihe) | Berechnet den y-Achsenabschnitt der Regressionsgeraden beim x-Wert Null, also den Wert b der Geradengleichung Y =mX + b. | X | |
| BETAVERT(x, p, q, untere Grenze, obere Grenze) |
Berechnet die (kumulierte) Verteilungsfunktion der Betaverteilung. Falls die beiden Parameter "obere" und "untere Grenze" weggelassen werden, übernimmt Excel die Werte 0 und 1. |
X | |
| BETAINV(kumulierter Flächenanteil, p, q, untere Grenze, obere Grenze) | Berechnet die Stelle z auf der horizontalen Achse, die dem kumulierten Flächenanteil der Betaverteilung entspricht. | X | |
| BINOMVERT(Anzahl Erfolge, Stichprobengrösse, Erfolgswahrscheinlichkeit, kumuliert[j/n]) | Ziehung
von genau n Elementen aus einer (unendlich grossen) binomialverteilten
Grundgesamtheit
mit bekanntem Anteil
Merkmalsträgern. BINOMVERT berechnet die
Wahrscheinlichkeit, dass unter den n gezogenen Elementen
Umkehrfunktion von KRITBINOM |
X | |
| CHIVERT(Prüfgrösse, Anzahl Freiheitsgrade) | Berechnet das Alpha Risiko einer Chi Quadrat verteilten Zufallsgrösse. Umkehrfunktion von CHIINV. | ![]() |
X |
| CHIINV(Alpha Risiko, Anzahl Freiheitsgrade) | Berechnet die Prüfgrösse des Vertrauensbereiches einer Chi Quadrat verteilten Zufallsgrösse. Umkehrfunktion von CHIVERT. | X | |
| CHITEST([tatsächliche Wertereihe], [erwartete Wertereihe]) | CHITEST
berechnet das Signifikanzniveau
dafür, dass die Werte einer Wertereihe (z.B.
Häufigkeitsverteilungen) mit den erwarteten Werten
übereinstimmen..
Hier wird also jeder Einzelwert der einen Reihe mit dem korrespondierenden Wert der zweiten reihe verglichen. |
X | |
| FTEST([tatsächliche Wertereihe], [erwartete Wertereihe]) | FTEST berechnet das Signifikanzniveau dafür, dass die Varianzen zweier Stichproben gleich sind. | X | |
| FVERT(Prüfgrösse, Anzahl Freiheitsgrade1, Anzahl Freiheitsgrade2) | Berechnet das Alpha Risiko einer F- verteilten Zufallsgrösse. Umkehrfunktion von FINV. | ![]() |
X |
| FINV(Alpha Risiko, Anzahl Freiheitsgrade1, Anzahl Freiheitsgrade2) | Berechnet die Prüfgrösse des Vertrauensbereiches einer F- verteilten Zufallsgrösse. Umkehrfunktion von FVERT. | ||
| FISHER(x) | Berechnet die Fisher Transformierte zum Wert x. | hier | |
| FISHERINV(z) | Berechnet den ursprünglichen Wert x der Fisher Transformierten z. | hier | |
| GAMMAVERT(x, Formparameter, Skalenparameter, kumuliert [j/n]) | Berechnet
die
Umkehrfunktion von GAMMAINV |
X | |
| GAMMAINV(kumulierte Fläche, Formparameter, Skalenparameter) | Berechnet
die Stelle x auf der horizontalen Achse, die dem kumulierten
Flächenanteil der Gammaverteilung
entspricht.
Umkehrfunktion von GAMMAVERT. |
X | |
| GAMMALN(x) | Berechnet den natürlichen Logarithmus der Gammafunktion an der Stelle x. | ||
| GEOMITTEL(Wert1....Wertn) | Berechnet das geometrische Mittel einer aus maximal 30 Werten bestehenden Wertereihe | ||
| GESTUTZTMITTEL(Wertereihe, Prozent) | Entspricht Winsorisieren. Beispiel: Prozent = 0.2--> links und rechts werden jeweils 10%der Werte nicht beachtet. | ||
| GTEST(Wertereihe, x, Standardabweichung) | Berechnet
die relative Lage eines Wertes x im Vergleich zu einer als normalverteilt
angenommenen Wertereihe. GTEST(...) = 1,5 bedeutet z.B, dass x das
1,5-fache einer Standardabweichung
vom Mittelwert der Wertereihe entfernt liegt.
Der Parameter Standardabweichung ist optional, bei Weglasssen wird er aus der Wertereihe berechnet. |
||
| HARMITTEL(Wert1....Wertn) | Berechnet das harmonische Mittel einer aus maximal 30 Werten bestehenden Wertereihe | ||
| HYPERGEOMVERT(Anzahl Erfolge, Stichprobengrösse, Anzahl Merkmalsträger der Grundgesamtheit, Grösse der Grundgesamtheit) | Ziehung
von genau n Elementen aus einer (endlich grossen, hypergeometrisch
verteilten) Grundgesamtheit
mit bekannter Anzahl
Merkmalsträger.
HYPERGEOMVERT berechnet die Wahrscheinlichkeit, dass unter den n gezogenen Elementen genau x Merkmalsträger sind. |
hier | |
| KOMBINATIONEN(Gesamte Anzahl N, davon gewählte Anzahl k) | Ziehen ohne Zurücklegen. Berechnet die Anzahl Kombinationen. Formel siehe Kombinatorik unter "Kombinationen" | ||
| KONFIDENZ(Alpha Risiko, Standardabweichung, Stichprobengrösse) | Ziehung
einer Stichprobe
aus einer normalverteilten
Grundgesamtheit
mit bekannter
Standardabweichung.
KONFIDENZ berechnet die halbe Breite des Vertrauensbereiches des arithmetischen Mittelwertes der Stichprobe |
X | |
| KORREL(...) | = PEARSON(...) | X | |
| KOVAR(Wertereihe_1, Wertereihe_2) | Berechnet die Kovarianz einer Reihe von Wertepaaren. | X | |
| KRITBINOM(Anzahl Ziehungen, Anteil Merkmalsträger, Grenzwahrscheinlichkeit) | Ziehung
von genau n Elementen aus einer aus einer unendlich grossen Grundgesamtheit
mit bekanntem Anteil
Merkmalsträgern.
KRITBINOM berechnet die maximale Anzahl Merkmalsträger, die mit der gegebenen Grenzwahrscheinlichkeit in diesen n Elementen enthalten sind. Die Grenzwahrscheinlichkeit entspricht mathematisch gesehen dem Alpha Risiko. Umkehrfunktion von BINOMVERT |
X und
hier
|
|
| KURT(Wert1....Wertn) | Berechnet die Kurtosis einer aus maximal 30 Werten bestehenden Wertereihe | ||
| LOGNORMVERT(x, Mittelwert, Standardabweichung) | Berechnet die (kumulierte) Verteilungsfunktion der Lognormalverteilung bis zur Stelle x. | ||
| MEDIAN(Wert1, Wert2,...,Wertn) | Berechnet den mittleren Wert einer Wertereihe. | ||
| MODUS(Wert1,....,Wertn) | Berechnet den Modus einer aus maximal 30 Werten bestehenden Wertereihe | ||
| NEGBINOMVERT(Anzahl Nicht-Merkmalsträger, Anzahl Merkmalsträger, Erfolgswahrscheinlichkeit) | Fortlaufende
Ziehung von Elementen aus einer binomialverteilten
Grundgesamtheit
mit bekanntem Anteil
Merkmalsträgern. Man zieht so lange, bis man
genau c Merkmalsträger gefunden hat.
NEGBINOMVERT berechnet die Wahrscheinlichkeit, für das Auffinden von genau c Merkmalsträgern genau x "Nicht-Merkmalsräger" zu finden. |
X | |
| NORMVERT(z, Mittelwert, Standardabweichung, kumuliert [j/n] | Berechnet
|
X | |
| NORMINV(Kumulierter Flächenanteil, Mittelwert, Standardabweichung) | Berechnet die Stelle z auf der horizontalen Achse, die dem kumulierten Flächenanteil der Normalverteilung entspricht. | X | |
| PEARSON(Feld1, Feld2) |
Berechnet den Pearson'schen Korrelationskoeffizienten (= "der" Korrelationskoeffizient)zweier Wertereihen (x-Werte und y-Werte) |
||
| POISSON(Anzahl Ereignisse, mittlere Anzahl Ereignisse, kumuliert [j/n]) | Es liege
eine poissonverteilte
Anzahl Ereignisse/Einheit mit bekanntem Mittelwert vor.
POISSON berechnet die Wahrscheinlichkeit, dass eine Einheit
|
hier | |
| QUANTIL(Wertereihe, a) | Umkehrfunktion von QUANTILSRANG. Gibt denjenigen Zahlenwert für eine Wertereihe wieder, sodass der relative Anteil a aller Zahlenwerte der Wertereihe kleiner oder gleich dieses Zahlenwertes ist. |
||
| QUANTILSRANG(Wertereihe, x, Genauigkeit) | Umkehrfunktion von QUANTIL. Ermittelt die relative Position a des Wertes x innerhalb einer Wertereihe. |
||
| RANG(Rang, Datenfeld, Richtung) | Berechnet
den Rang eines Wertes innerhalb einer Gruppe von Werten.
|
||
| RGP(y-Werte, x-Werte, b=0 [j/n], Stats [j/n]) | x- und y-Werte sind Wertepare. B ist die Konstante in der Regressionsgeradengleichung y=mx+b. Bei b=0 [j/n] ="falsch" wird b=0 gesetzt. Stats sind mehrere statistische Kennwerte. Man beachte, dass x mehrdimensional sein
kann. Dann ist der Befehl RGP als Matrixformel einzugeben. In dieser Beispieldatei ist auch der Fall Multiple Regression behandelt (mehrere Wertereihen x, Matrixformel). |
hier | |
| RKP(y-Werte, x-Werte, b=0 [j/n], Stats [j/n]) | Wie RGP, jedoch liegt eine Exponentialgleichung zugrunde : y=b* m1x1*m2x2*…*mnxn, bzw: ln y = x1 ln m1 + ... + xn ln mn + ln b. Der einzige, jedoch wichtige Unterschied zu RGP besteht darin, dass die Standardfehler sich auf die Werte ln(mi), ln(b) beziehen. |
||
| SCHÄTZER(x,[bekannte y-Wertereihe],[bekannte x-Wertereihe]) | Berechnet eine lineare Regression aus den bekannten Wertepaaren (x,y) und gibt den daraus geschätzten y-Wert an der Stelle x heraus. | X | |
| SCHIEFE(Wert1....Wertn) | Berechnet die Schiefe einer aus maximal 30 Werten bestehenden Wertereihe | ||
| STABW(Wert1, Wert2,...,Wertn) | Berechnet die Standardabweichung einer Stichprobe | Erklärung
des Unterschiedes
STABW - STABWA siehe hier. |
|
| STABWA(Wert1, Wert2,...,Wertn) | Berechnet die Standardabweichung einer Grundgesamtheit | ||
| STANDARDISIERUNG(z, Mittelwert, Standardabweichung) | Berechnet den standardisierten Wert z einer Normalverteilung mit bekanntem Mittelwert und Standardabweichung. | X | |
| STANDNORMVERT(z) | Berechnet die kumulierte Standardnormalverteilung zum Wert z. | X | |
| STANDNORMINV(Kumulierter Flächenanteil) | Berechnet die Stelle z auf der horizontalen Achse, die dem kumulierten Flächenanteil der Standardnormalverteilung entspricht. | X | |
| STEIGUNG(y-Wertereihe, x-Wertereihe) | Berechnet die Steigung der linearen Regressionsgeraden, also den Wert m der Geradengleichung Y =mX + b. | X | |
| STFEHLERYX(y-Werte, x-Werte) | Schätzt den Standardfehler der auf Basis der x-Werte berechneteten y-Werte bei einer linearen Regression. | X | |
| SUMQUADABW(Wertereihe) | Gibt die Summe der quadrierten Abweichungen von Datenpunkten von deren Stichprobenmittelwert zurück. (Varianz) | ||
| TREND([bekannte y-Wertereihe],[bekannte x-Wertereihe],[neue x-Wertereihe,[j/n] | Ähnlich
wie SCHÄTZER, jedoch berechnet TREND die geschätzten y-Werte für
mehrere neuen x-Werte gleichzeitig. TREND ist eine Matrixformel.
J/N = „Wahr“: y-Achsenabschnitt wird aus den gegebenen Daten berechnet. J/N = „falsch“: y-Achsenabschnitt wird = 0 gesetzt. |
X | |
| TVERT(Prüfgrösse, Anzahl Freiheitsgrade, 1- oder 2- seitig) | Berechnet das Alpha Risiko einer t- verteilten Zufallsgrösse. Umkehrfunktion von TINV. | ![]() |
X |
| TINV(Alpha Risiko, Anzahl Freiheitsgrade) | Berechnet
die Prüfgrösse
des zweiseitigen Vertrauensbereichs
einer t- verteilten Zufallsgrösse. Umkehrfunktion von TVERT.
Möchte man z.B.den einseitigen 10% Vertrauensbereich, so muss man für das alpha risiko 20% einsetzen.
|
X | |
| TTEST([tatsächliche Wertereihe], [erwartete Wertereihe], 1- oder 2-seitig, Typ) | TTEST
berechnet das Signifikanzniveau
dafür, dass die Mittelwerte
zweier Stichproben gleich sind.
|
X | |
| VARIANZ(Wert1....Wertn) | Berechnet die Varianz einer aus maximal 30 Werten bestehenden Wertereihe | ||
|
VARIATION ([bekannte y-Wertereihe],[bekannte x-Wertereihe],[neue x-Wertereihe,[j/n] |
Exponentielle Entsprechung zur linearen Funktion TREND. VARIATION berechnet die geschätzten y-Werte eines exponentiellen Trends für mehrere neue x-Werte gleichzeitig. VARIATION ist eine Matrixformel. J/N = „Wahr“: y-Achsenabschnitt wird aus den gegebenen Daten berechnet. J/N = „falsch“: y-Achsenabschnitt wird = 0 gesetzt. |
||
| VARIATIONEN(Gesamte Anzahl N, davon gewählte Anzahl k) | Berechnet die Anzahl Variationen ohne Zurücklegen. Siehe bei Kombinatorik unter "Variation". | ||
| WAHRSCHBEREICH(Wertereihe, dazu korrespondierende Häufigkeitswerte, untere Wertegrenze, obere Wertegrenze) | Berechnet die gesamte relative Häufigkeit, mit der die Werte der Wertereihe zwischen einer oberen und unteren Grenze liegen. | hier | |
| WEIBULL(Zeitpunkt, Formfaktor, Lebensdauer, kumuliert [j/n] | Weibull
berechnet die
zu einem gegebenen Zeitpunkt. |
X | |
|
Weitere Excelfunktionen |
|||
| INDIREKT(..) und ADRESSE(...) |
Beispiel:
In B10 steht "27" In E1 steht: "=STABW(B12:INDIREKT(ADDRESSE(12+B10,2)))" --> In E1 wird die Standardabweichung aller Werte berechnet, die in den Zellen B12 bis B39 stehen (12+27=39) |
und
|
|
|
SVERWEIS (Suchkriterium, Matrix, Spaltenindex, j/n)
|
Siehe Beispieldatei für nähere Erläuterungen. J/N = „Wahr“: Wird keine exakte Entsprechung gefunden, wird die nächstgrössere zurückgegeben. J/N = „falsch“: Wird keine exakte Entsprechung gefunden, wird der Fehler N/V zurückgegeben.. |
Beispiel | |
| Diverse Matrixformeln für bedingtes Berechnen nach mindestens 2 Kriterien |
Beispiel:
={MITTELWERT(WENN(D3:D35=B42;(WENN(E3:E35=B43;G3:G35))))} |
Beispiel | |
22.08.2005
Zurück zum Glossar